Heimbach-Weis

Siebenschläferdenkmal

Die Siebenschläfer-Sage

 „Als die germanischen Alemannen sich im hiesigen Raum von der Römerherrschaft befreiten, überrannten sie um das Jahr 260 den Limes auf den Rheinhöhen und stürmten das Kastell Niederbieber. Dabei gelang es einer Gruppe von römischen Legionären, worunter sich sieben Christen befanden, dem allgemeinen Gemetzel zu entkommen und dem Rhein zuzustreben, um ihr Leben zu retten. In Weiser Gefilden wurden sie jedoch von den Germanen eingeholt. In der höchsten Not beteten die sieben Christen zu Gott und legten sich unter die sterbenden und bereits toten Kameraden. Dadurch entgingen sie zunächst dem Tod und konnten sich später über den Rhein endgültig in Sicherheit bringen“.

Auf dem Bildstock, der früher „Im Bitzen“ stand, war das Geschehen auf einem Hochrelief dargestellt. Noch in den zwanziger Jahren besuchten viele Schulklassen diesen Ort und ließen sich die Geschichte von ihren Lehrern erzählen. Da aber in der Nazizeit, während des Krieges und in den Jahren danach nichts zur Erhaltung getan wurde, verfiel der Bildstock immer mehr.

„Mit der Erneuerung soll der Bildstock wieder Ziel- und Treffpunkt für Menschen werden, die sich an der schönen Natur erfreuen wollen“, erklärte Adolf Zils, der Vorsitzende von Pro-Heimbach-Weis e.V., bei der Einweihung des Bildstock durch Pfarrer Georg Frorath am 20. Oktober 2002. Vom Standort des Bildstocks aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick über die Felder und auf Heimbach-Weis mit dem markanten Kirchturm. Kennt man die Geschichte über den Römischen Limes, den die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis als attraktiven Wanderweg am Rheinhöhenweg ausgezeichnet hat, so erkennt man schnell die Zusammenhänge

www.pro-heimbach-weis.de/uploads/media/Sage.pdf