Engers

Schloss Engers

Um 1760 wurde anstelle der Burg Kunostein das heutige Schloss Engers erbaut. Das barocke Schloss stand meist leer und wurde vom Kurfürst, Johann Philipp von Walderdorff, nur während der Jagdsaison bewohnt. 1803 erhielten die Fürsten zu Nassau-Weilburg das Schloss und nutzten es als Sommerresidenz; später diente es als Kriegsschule und Reservelazarett.

1928 kaufte die Josefs-Gesellschaft das ganze Areal. In Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz ist das Schloss Engers mittlerweile Sitz der Landesmusik-Stiftung Villa Musica und für seine Konzerte überregional bekannt.

Auf dem Schlossgelände hat die Josefs-Gesellschaft Schulen und Lehrstätten für Behinderte sowie ein Seniorenheim gebaut. Im sogenannten „Meisterhaus“, das um 1900 in neobarockem Baustil errichtet wurde, wohnten früher die Meister, die im Heinrich-Haus als Ausbilder arbeiteten.