Sonntag, 17.03.2019

3. geführte Wanderung für Geübte

von Kloster Rommerdorf bis Neuwied-Niederbieber

Bilder: Volker Collinet (Vergrößerung jeweils bei Klick auf das Bild)
Text: Volker Collinet

Am 17. März 2019 waren Sturmböen, Hagelschauer und kurzer Sonnenschein die Begleiter auf dem Martinsweg, der diesmal beim Kloster Rommersdorf in Neuwied-Heimbach begann. Rund 15 mutige Frauen und Männer machten sich trotz des widrigen Wetters auf den Weg.

Nachdem Gerd Hillen die Geschichte des frisch renovieren Engelstores erklärt hatte, ging der Weg schnurgerade zur Wülfersberg-Kapelle. Das Thema für den Martinsweg hieß dieses Mal "Unterwegs auf den Spuren des Glaubens unserer Vorfahren".

Ingrid Hillen zeigte an einer Wegkreuzung zwischen Gladbach und Oberbieber die Verbindung von heutigem Pilgern und der Glaubensgeschichte im Neuwieder Raum. Mit ihrem Impuls "sich entscheiden" verband sie die Entscheidung für den weiteren Pilger-Weg mit der Entscheidung der Vorfahren für den katholischen oder evangelischen Glauben als Lebens-Weg.

In Oberbieber war die Station in der evangelischen Kirche. Dann folgte der Martinsweg dem Reformationsweg zur Kreuzkirche in Melsbach. Nicole Oster führte die Aufmerksamkeit der Pilger auf den weiten Raum, der sowohl den offenen Kirchenraum betraf als auch die weite Aussicht von der Anhöhe ins Koblenz-Neuwieder Becken.

Es ging bergab nach Altwied und über eine von Hochwasser schäumende Wied nach Niederbieber. Unterhalb der evangelischen Kirche fand die Pilgertour mit einem Dankgebet und Segen ihren Abschluss.