Sonntag, 14.10.2018

2. geführte Wanderung für Geübte

von Leutesdorf nach Rheinbrohl

Bilder: Elisabeth Bußmann (Vergrößerung jeweils bei Klick auf das Bild)
Text: Andreas Kossmann

Für die dieses Mal sehr große Gruppe mit 25 Personen, unter ihnen auch fünf Firmlinge, war der Beginn mit einem Impuls in der Pfarrkirche Sankt Laurentius. Das Thema dieser Pilgerwanderung war "Steine, auf die wir bauen können, und Steine, die uns im Weg liegen".

Von der Leutesdorfer Pfarrkirche aus führte der Weg durch die Weinberge bei schönstem Herbstwetter Richtung Hammerstein.

Michael Hammerstein führte die Pilgerinnen und Pilger hinauf zur Ruine.

Hier angekommen, gab er Informationen zur Geschichte der einst mächtigen Burg. Weiterhin zeigte Hammerstein die erhaltene Mauer aus dem Zwölften Jahrhundert sowie den Turm aus späterer Zeit. Er gab Informationen zu den einzelnen Bauepochen und alle Teilnehmer genossen den herrlichen Rundblick.

"Bei Steinen zählt man die Jahrtausende!"

Bei Steinmetzmeisterin Ruth Schwenker gab es eine unerwartete Pilgerrast mit selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und Federweißem. Sie ist selbst langjährige Matthias-Pilgerin und hat eine eigene Pilgergruppe gegründet, die seit vielen Jahren von Fronleichnam bis zum darauffolgenden Sonntag nach Trier pilgert.

"Bei Steinen zählt man nicht nach Jahren oder Jahrhunderten, sondern nach Jahrtausenden!", war einer ihrer markanten Sätze. Sie hatte die Renovierung der Matthiasbasilika in Trier mitgeleitet und war sieben Jahre mit ihrem Mann in der Abtei tätig.

 

Frisch gestärkt und gut gelaunt ging die Gruppe von hier hinab nach Hammerstein und dann nach Rheinbrohl.

Es gab viele interessante Gespräche der Teilnehmer untereinander. Auch die Firmbewerber, für die die Pilgerwanderung ihr Firmprojekt war, hielten gut durch und waren eingebunden.

 

Abschluss in Rheinbrohl

In Rheinbrohl angekommen, gab es einen letzten Impuls in der Gertrudenkirche und im Anschluss eine kräftige Stärkung mit Gulaschsuppe im Sitzungssaal des Rathauses.